Dunkle Nacht ):-§
Ein Schmerz kaum zu ertragen
ein giftiger Dolch in der Brust
mein blutendes Herz will klagen
doch tiefe Leere nimmt die Lebenslust
wer bin, wer war ich, wer werde ich sein
dunkel die nacht
mein Herz nicht mehr rein
an dem kein Engel mehr über mich wacht
ein dunkler gedanke
eine blutige spur
inneres gezanke
wo bleibt mein gewissen nur
Wut, Blutdurst, Gewalt
macht sich breit
ein Wutschrei in den Himmel erschallt
tiefer die nacht mich umhüllt
dunkel und rot die augen
bis hass sie nur noch erfüllt
ein allerletzter kräftiger Schrei
heraus bricht alles leid
dann ist es vorbei
das gute kehrt zurück
gezähmt der tötende Blick
alles wieder normal
als währe nichts gewesen
Die Prophezeihung des dunklen Messia
Ein Jahrtausend wird die Festung stehen
Geistermauern gehüllt in Wände aus Feuer
Und gehörnte Lords neigen den Kopf
Vor einem, gezeugt vom schlimmsten Ungeheuer
Ein Jahrhundert voll Blut und Hader. Der Mond
Sich verfinstert am Himmel droben
Der Ruheplatz schließlich gefunden wird
Vom Siebten, der sich so hoch erhoben
Die letzte Tochter von verlor'nem Geblüt
In Krypten wird sie ihn begleiten
Wo Prophezeihungen ringen in einem Krieg
Zwischen Feinden aus uralten Zeiten
Verlorene Liebe
Ich liege im Bett und sehe dein Bild vor mir.
Jetzt merke ich erst, was mir fehlt,
das süße Lächeln von dir.
Jede Minute denke ich an dich
Und merke, wie mein Herz dabei langsam zerbricht.
Weil ich weiß, dass du mich nicht liebst
Und mir dafür deutliche Zeichen gibst.
Ich dagegen liebe dich so sehr
Und vermisse deine Wärme noch viel mehr.
Mein Herz hab ich dir geschenkt
Oder hast du es etwa in die falsche Richtung gelenkt?
Du hast es mir einfach gestohlen,
aber irgendwie kann ich mir es nicht mehr holen.
Ich weiß nur eins,
und das ist sicher:
Wenn du mich lieben würdest,
wäre unsere liebe für immer!
Schwarzer Engel
Ein Blick, kalt wie eine Winternacht,
Aus toten Augen, starr und leer...
Und doch schreit noch qualvoll das Verlangen,
Nach einem Augenblick, den niemand sah.
Ein Gesicht, das keines ist,
In einem Schrein aus Eis und Schnee.
Der Wind, toter Lippen stummes Wehgeschrei,
Unwirklich, fern, und doch so nah.
Ein Antlitz, von dessen Qualen niemand weiss,
Das wie eine Fackel lodert, einsam,
Gekerkert, Jenseits der Gesichter
In traeumender Wirklichkeit.
Ein schwarzer Engel, dessen Namen niemand kennt,
Dessen Sein tot und doch lebendig liegt,
In einem Grab aus kaltem Zorn,
Der noch aus alten Schmerzen blutet.
Wer vermag dein Blut zu trinken,
Das Gefuehl aus einer kalten Winternacht?
Schwarzer Engel, wieviel Leid verbindet uns
Seit jener Nacht der Grausamkeit?
Als uns're Seelen sich beruehrten,
Fuer einen Augenblick und doch fuer lange Zeit...